Was ist eine Wallbox?
Eine Wallbox (oder Wandladestation) steuert den Ladevorgang Ihres E-Autos bei Ihnen zuhause. Sie kann bequem an der Wand (z.B. in der Garage) oder an einer Standsäule angebracht werden. Wallboxen verbinden den Starkstromanschluss sicher mit Ihrem Elektroauto. Ihre eigene Ladestation ist somit die Garantie für schnelles und sicheres Laden der E-Auto-Batterie.
E-Auto zuhause laden - Wie funktioniert eine Wallbox?
Vereinfacht gesagt, steuert die Wallbox, dass genau die richtige Menge an Strom für den Ladevorgang eines E-Autos verwendet wird. Möglichst schnell wird idealerweise Starkstrom (400 Volt) in den Akku geladen. Gleichzeitig wird von der Wallbox der Stromfluss überwacht, geregelt und eine Überspannung verhindert.
Das Steuergerät der Wallbox kommuniziert dafür mit der Ladeelektronik des E-Autos. Ist das E-Auto vollkommen aufgeladen, schaltet das Steuergerät der Wallbox den Stromfluss ab.Um ein sicheres Laden zu ermöglichen, enthalten Wallboxen Schutzeinrichtungen gegen Fehlerströme und Überlastung. Falls beim Laden des E-Autos eine Störung auftritt, wird der Ladevorgang sofort abgebrochen. So werden Schäden vermieden.
11 kW oder 22 kW – welche Wallbox für Ihr Zuhause?
Je nach Fahrzeug und Ladeleistung der Wallbox kann die Dauer eines Ladevorgangs sehr unterschiedlich sein. Die Ladeleistung des Wandanschlusses spielt dabei eine wichtige Rolle, nach der Faustregel: Je höher die Leistung, desto schneller funktioniert das Laden.Der ADAC gibt in seinem Ecotest folgendes Beispiel: Wer einen 30-kWh-Akku an einer 3,7-kW-Wallbox (230 V, einphasig, 16 A) lädt, muss etwa zehn Stunden warten, bis der Akku voll ist. Bei einer 11-kW-Wallbox(400 V, dreiphasig, 16 A) schrumpft die Zeit auf drei Stunden, an einer 22-kW-Wallbox (400 V, dreiphasig, 32 A) dauert der gleiche Ladevorgang nur 90 Minuten.Kein Wunder also, dass die 22-kW-Wallbox gefragt ist. Allerdings muss das Auto auch für sie ausgelegt sein. Denn wenn die maximale Ladeleistung des Autos zu niedrig ist, nützt auch die leistungsfähigste Wallbox nichts.Warum eine Wallbox und nicht Steckdose?
An einer Wallbox lädt der Akku fünf- bis zehnmal schneller als an einer Schuko-Haushaltssteckdose. Beispiel: Die Ladezeit eines Renault Zoe reduziert sich von zehn Stunden an der normalen Steckdose (2,3 kW) auf rund 1,5 Stunden an einer 22-kW-Ladestation. Für Elektroautofahrer oder alle, die ein E-Auto kaufen wollen, ist eine Wallbox fürs Laden zu Hause also dringend anzuraten.
Mit speziellen Kabeln kann man zwar an einer normalen Steckdose laden, doch sind die Leitungen für große Strommengen über einen längeren Zeitraum meist nicht ausgelegt. Man sollte hier nur ausnahmsweise laden, zum Beispiel, wenn keine Wallbox verfügbar ist. Auch das Laden über einen Bau- oder Starkstromanschluss ist keine adäquate Alternative.
Wallbox-Ladeleistung – welchen Stromanschluss braucht man?
Welcher Stromanschluss für die Wallbox benötigt wird, hängt nicht zuletzt von der gewünschten Ladeleistung ab. Wer eine Ladeleistung von 11 oder 22 kW wünscht, der benötigt in der Regel einen dreiphasigen Drehstromanschluss mit 400-Volt-Spannung.Je nachdem, ob eine 11- oder 22-kW-Wallbox angeschlossen werden soll, wird eine Stromstärke von 16 beziehungsweise 32 Ampere benötigt. Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Eine 22-kW-Wallbox muss zusätzlich genehmigt werden.
Wallboxen mit 3,7 oder 7,4 kW Leistung können mit einphasigem Strom und 230-Volt-Spannung betrieben werden. Allerdings muss auch hier die Stromstärke von 16 bzw. 32 Ampere berücksichtigt werden.
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